30 Jahre Forschung zu den Auswirkungen der EMF

Hier übersetze ich euch einen Artikel von Joel M. Moskowitz, Ph.D., welcher der Direktor des Zentrums für Familien- und Gemeindegesundheit der Schule für öffentliche Gesundheit der Universität von Kalifornien in Berkeley ist.
In seinem Artikel fasst er die Übersicht von Dr. Henry Lai zusammen, welcher beim Bioinitiative Report mitgewirkt hat, was eine Publikation von dutzenden Wissenschaftlern und Ärzten ist, welche tausende publizierte wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Schäden der EMFs zusammenfasst.
Warum gibt es eine Zusammenfassung einer Übersicht einer Zusammenfassung von tausenden wissenschaftlichen Erkenntnissen? Der Bioinitiative Report, der ja selbst eine Zusammenfassung ist, hat 1557 Seiten. Die Übersicht von Dr. Henry Lai über die Kurzfassungen der Publikationen, welche für den Bioinitiative Report herangezogen wurden, hat in Summe 2168 Seiten.

Alles klar?

Zuerst aber das Resultat von all dem visuell aufbereitet:

Los geht’s mit dem Artikel:


Die überwiegende Zahl der von 1990 bis 2020 (Mai/August) veröffentlichten Forschungsergebnisse hat signifikantesignifikant In der Forschung wird dann von sog. signifikanten Ergebnissen gesprochen, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse zufällig sind, <= 5% liegt. Dies wird mit statistischen Methoden berechnet, die großteils davon abhängen, wie viele Messungen man gemacht hat. Je weniger, desto wahrscheinlicher ist das Ergebnis zufällig und kein echter Effekt. Viele Forscher manipulielren ihre Zahlen, indem sie Messungen verschwinden lassen, welche die Resultate über diese Schwelle von 5% bringen würden. Diese Form von Betrug ist leider häufig. Auswirkungen der Strahleneinwirkung von hochfrequenter Strahlung sowie gegenüber extrem niederfrequenten und statischen elektromagnetischen Feldernstatischen elektromagnetischen Feldern Ein statisches EM Feld mit gleichbleibender Polarität. Man könnte sagen ein Feld mit 0 HZ. festgestellt. Insgesamt berichteten 75% (n=711) von 944 Studien über Hochfrequenzstrahlung von signifikantensignifikant In der Forschung wird dann von sog. signifikanten Ergebnissen gesprochen, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse zufällig sind, <= 5% liegt. Dies wird mit statistischen Methoden berechnet, die großteils davon abhängen, wie viele Messungen man gemacht hat. Je weniger, desto wahrscheinlicher ist das Ergebnis zufällig und kein echter Effekt. Viele Forscher manipulielren ihre Zahlen, indem sie Messungen verschwinden lassen, welche die Resultate über diese Schwelle von 5% bringen würden. Diese Form von Betrug ist leider häufig. Auswirkungen. Zusätzlich fanden 87% (n=611) von 705 Studien zu extrem niederfrequentenELF Elektromagnetismus im Bereich von 30 – 300 Hz. und statischen elektromagnetischen Feldern signifikante Wirkungen.

Gegenwärtig gibt es 1.568 Studien in der Forschungssammlung von Dr. Henry Lai über die Auswirkungen der Strahleneinwirkung von nicht-ionisierendennicht-ionisierend Eine ionisierende Strahlung ist in der Lage ein Elektron aus einem Atom herauszuschlagen, und es damit zu einem Ion (ergo einem geladenen Atom) zu machen, ergo zu ionisieren. Dies gilt natürlich gleichfalls für Moleküle (ergo mehrere Atome die miteinander verbunden sind). Dies ist zB UV-, Röntgen- und Gamma-Strahlung. Eine nicht-ionisierende Strahlung ist nicht in der Lage zu ionisieren. Ionisierend ist schädlich. Nicht-ionisierend ist aber nicht sofort unschädlich! elektromagnetischen Feldern. Die Kurzfassungen dieser Studien können unter diesem Link heruntergeladen werden.

Staatliche und industrielle Wissenschaftler behaupten oft, dass die Forschung über die Auswirkungen der Strahleneinwirkung von EMF uneinheitlich ist und dass mehr Forschung erforderlich ist, bevor Gesundheitswarnungen herausgegeben oder gesetzliche Richtlinien verschärft werden.

Im Jahr 2011 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Radiofrequenzstrahlung (RFR) als (Gruppe 2B) „möglicherweise krebserregend für den Menschen“ ein. Die IARC plant, die RFR bis 2024 erneut zu überprüfen, da die meisten der in den letzten zehn Jahren veröffentlichten peer-reviewedpeer-review Das "Peer Review" (de. Kollegen-Rezension) ist ein Prozess den eine wissenschaftliche Publikation durchlaufen muss, bevor sie publiziert wird. Dies soll der Qualitätssicherung dienen. In Realität ist der Vorgang äußerst kaputt, zB wenn Journale ihn nicht ernst nehmen, oder wenn der Begutachtete die Kompetenzen des Gutachters übersteigt, oder wenn Gutachter politische / wirtschaftliche Interessen vertreten, oder wenn Gutachter in Konkurrenz zum Begutachteten stehen, oder wenn der Gutachter Ego-getrieben ist etc. Studien signifikante Hinweise darauf fanden, dass RFR GenotoxizitätGenotoxizität Das Genom alias Erbgut wird vergiftet / verändert. verursacht. Daher wird die IARC beim nächsten Experten-Review wahrscheinlich die RFR entweder als (Gruppe 2A) „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ oder als (Gruppe 1) „karzinogen für den Menschen“ neu einstufen​1​.

Mobiltelefone und andere drahtlose Geräte erzeugen auch statische und extrem niederfrequente elektromagnetische FelderELF Elektromagnetismus im Bereich von 30 – 300 Hz. (ELFELF Elektromagnetismus im Bereich von 30 – 300 Hz.). Schon ein Jahrzehnt bevor RFR diese Einstufung erhielt, wurden ELF von der IARC als (Gruppe 2B) „möglicherweise krebserregend für den Menschen“ eingestuft.

Dr. Henry Lai, emeritierter Professor an der Universität von Washington und emeritierter Herausgeber der Zeitschrift Electromagnetic Biology and Medicine, hat Zusammenfassungen der Forschungsarbeiten über die biologischen und gesundheitlichen Auswirkungen der Strahleneinwirkung von RFR und ELF-EMF zusammengestellt. Seine Sammlung von Kurzfassungen von wissenschaftlichen Publikationen, die den Zeitraum von 1990 bis Juli 2020 abdecken, stellen eine umfassende Sammlung dieser Forschung dar.

Dr. Lai berichtet, dass die überwiegende Mehrheit der Forschung herausgefunden hat, dass die Strahleneinwirkung von RFR- oder ELF-EMF oxidative Schäden oder freie Radikale erzeugt und die DNA schädigt. Darüber hinaus haben die meisten Studien über RFR, welche genetische und neurologische Effekte untersuchten, signifikante Auswirkungen gefunden.

Der Nachweis von DNA-Schäden wurde in Tier- und Humanstudien (in vivo) konsistenter gefunden als in Studien an Zellkulturen (in vitro).

Anmerkung: Die Comet-Überprüfung (en. cornet assay) ist ein empfindlicher Genotoxizitätstest zum Nachweis von DNA-Schäden und -Reparaturen. Dies ist eine Standardtechnik, die in der Bio-Kontrolle und bei Genotoxizitätstests verwendet wird. [Anm: Wahrscheinlich merkt Dr. Joel Moskowitz das an, da eine beliebte Marke von EMF-Detektoren zufällig ebenfalls Cornet heißt.]

Ergebnisse

Radiofrequenzstrahlung:

  • 91% (n=240) von 261 Studien zu oxidativen Schäden (oder freien Radikalen) berichteten über signifikante Effekte.
  • 65% (n=226) von 348 Studien zu genetischen Effekten berichteten über signifikante Effekte, darunter
    • 65% (n=72) von 110 DNA-Comet-Assay-Studien berichteten über signifikante Effekte.

Insgesamt berichteten 75% (n=711) von 944 Studien zu Hochfrequenzstrahlung über signifikante biologische Wirkungen.

Extrem niederfrequente und statische elektromagnetische Felder:

  • 89% (n=235) von 263 Studien zu oxidativen Schäden (oder freien Radikalen) berichteten über signifikante Effekte.
  • 78% (n=160) von 204 Studien zu genetischen Effekten berichteten über signifikante Effekte, darunter
    • 73% (n=46) von 63 DNA-Comet-Assay-Studien berichteten über signifikante Effekte.
  • 91% (n=216) von 238 neurologischen Studien berichteten über signifikante Effekte.

Insgesamt berichteten 87% (n=611) von 705 Studien zu extrem niederfrequenten und statischen elektromagnetischen Feldern über signifikante biologische Wirkungen.

Insgesamt berichteten 80% (n=1.322) von 1.649 Studien zu nicht-ionisierenden elektromagnetischen Feldern über signifikante Wirkungen.

Insgesamt berichteten 80% (n=1 322) von 1 649 Studien zu nicht-ionisierenden elektromagnetischen Feldern über signifikante Wirkungen.

Joel M. Moskowitz, Ph.D.

Vielen Dank an Dr. Joel M. Moskowitz für diese augenöffnende Zusammenstellung.

  1. 1.
    Miller AB, Morgan LL, Udasin I, Davis DL. Cancer epidemiology update, following the 2011 IARC evaluation of radiofrequency electromagnetic fields (Monograph 102). Environmental Research. Published online November 2018:673-683. doi:10.1016/j.envres.2018.06.043

Erschienen am 2020-08-30. Zuletzt aktualisiert am 2020-10-26

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