Begriffe

Die Namen der Begriffe sind ggf. mit dem Glossar vom emf-portal.org verlinkt, deren Glossar ich großteils zitiere, jedoch formuliere ich die Definitionen um bzw. erweitere sie, wenn es der Verständlichkeit dient und aktualisiere sie ggf. auf den neuesten Stand der Wissenschaft (welcher per Definition nicht unbedingt dem Mainstream entspricht).

Die grauen Tooltips die du auf der Webseite siehst, wie zB „AmpereAmpere Nach Andre Ampere, 1775-1836, benannte Einheit der elektrischen Stromstärke. 1 Ampere (A) entspricht dem Fluss von einem Coulomb Ladung pro Sekunde.“ verwalte ich in einer separaten Liste und sie werden automatisiert platziert. Hier sind mehr Begriffe, als in den Tooltips angezeigt werden, da es sonst unleserlich wird.
Wenn du grobe Abweichungen zwischen den Tooltips und den Texten hier siehst, lass es mich bitte wissen.

Artikel dazu, wie man den gesamten Text zu einer wissenschaftlichen Publikation findet


transient [elektrotech.], (en. transient)

In der Elektrotechnik sind Transienten kurze Spannungsspitzentransiente In der Elektrotechnik sind Transienten kurze Spannungsspitzen, die im Zusammenhang mit Netzteilen auftauchen und empfindliche Komponenten beschädigen können. Das Wort bedeutet im allgemeinen Gebrauch als Adjektiv: „vorübergehend“. „Vorübergehend“ sind Transienten jedoch aus dem Gesichtspunkt von ganz kurzen Zeitspannen, wie sie in der Elektrotechnik relevant sind, zB 20 ms (= 0.020 s), und auch nur wenn sie zB von seltenen Ereignissen ausgelöst werden, wie zB einem manuell umgelegten Schalter. In einem Schaltnetzteil, treten diese Transienten jede Sekunde mehrmals auf, solange das Netzteil am Stromkreis hängt., die im Zusammenhang mit Netzteilen auftauchen und empfindliche Komponenten beschädigen können.
Das Wort bedeutet im allgemeinen Gebrauch als Adjektiv: „vorübergehend“. „Vorübergehend“ sind Transienten jedoch aus dem Gesichtspunkt von ganz kurzen Zeitspannen, wie sie in der Elektrotechnik relevant sind, zB 20 ms (= 0.020 s), und auch nur wenn sie zB von seltenen Ereignissen ausgelöst werden, wie zB einem manuell umgelegten Schalter.
In einem SchaltnetzteilSchaltnetzteil Ein „Netzteil“ ist ein Transformator, welcher Wechselspannung in Gleichspannung umwandelt. Die meisten Verbrauchernetzteile sind Schaltnetzteile (zB Handy-, Tablet-, Laptop-Ladegerät; Netzteile in Fernsehern und Monitoren; Netzteile in Desktop PCs, etc.). Da die meisten Haushaltsgeräte mit Gleichspannung arbeiten, brauchen sie alle jeweils ein Netzteil., treten diese Transienten jede Sekunde mehrmals auf, solange das Netzteil am Stromkreis hängt.


Schaltnetzteil (en. switching mode power supply, SMPSSchaltnetzteil Ein „Netzteil“ ist ein Transformator, welcher Wechselspannung in Gleichspannung umwandelt. Die meisten Verbrauchernetzteile sind Schaltnetzteile (zB Handy-, Tablet-, Laptop-Ladegerät; Netzteile in Fernsehern und Monitoren; Netzteile in Desktop PCs, etc.). Da die meisten Haushaltsgeräte mit Gleichspannung arbeiten, brauchen sie alle jeweils ein Netzteil.)

Ein „Netzteil“ ist ein Transformator, welcher Wechselspannung in Gleichspannung umwandelt.
Die meisten Verbrauchernetzteile sind SchaltnetzteileSchaltnetzteil Ein „Netzteil“ ist ein Transformator, welcher Wechselspannung in Gleichspannung umwandelt. Die meisten Verbrauchernetzteile sind Schaltnetzteile (zB Handy-, Tablet-, Laptop-Ladegerät; Netzteile in Fernsehern und Monitoren; Netzteile in Desktop PCs, etc.). Da die meisten Haushaltsgeräte mit Gleichspannung arbeiten, brauchen sie alle jeweils ein Netzteil. (zB Handy-, Tablet-, Laptop-Ladegerät; Netzteile in Fernsehern und Monitoren; Netzteile in Desktop PCs, etc.).
Da die meisten Haushaltsgeräte mit Gleichspannung arbeiten, brauchen sie alle jeweils ein Netzteil.


Hochfrequenz, RF, (en. radio frequency)

Elektromagnetismus im Frequenzbereich von 1 MHz – 300 GHz.
Die Einteilung der nicht-ionisierendennicht-ionisierend Eine ionisierende Strahlung ist in der Lage ein Elektron aus einem Atom herauszuschlagen, und es damit zu einem Ion (ergo einem geladenen Atom) zu machen, ergo zu ionisieren. Dies gilt natürlich gleichfalls für Moleküle (ergo mehrere Atome die miteinander verbunden sind). Dies ist zB UV-, Röntgen- und Gamma-Strahlung. Eine nicht-ionisierende Strahlung ist nicht in der Lage zu ionisieren. Ionisierend ist schädlich. Nicht-ionisierend ist aber nicht sofort unschädlich! elektromagnetischen Felder in Niederfrequenz und Hochfrequenz erfolgt gemäß den wissenschaftlich belegten Effekten im Organismus. Unterhalb von 1 MHz können Stimulationseffekte an Nerven, Muskeln, Neuronen und Sinnesrezeptoren auftreten. Oberhalb von 1 MHz konnten lange Zeit nur thermische Wirkungen nachgewiesen werden.
Hochfrequente Wellen sind zB Radiowellen, Mikrowellen, Radarwellen etc.
Diese haben sowohl eine magnetische, als auch eine elektrische Komponente und sind deswegen besonders, weil sie sich von ihrer Quelle ablösen und durch den Raum ausbreiten.
Strahlung heißt auf Englisch „Radiation“, deswegen findet man häufig das Kürzel RFR für Hochfrequente Strahlung.


extrem niedrige Frequenz , ELF, (en. extremely low frequency)

Elektromagnetismus im Bereich von 30 – 300 Hz.
Dazu gehören zB die Magnetfelder die durch Verkabelungsfehler aus der NetzfrequenzNetzfrequenz Die Frequenz des Wechselstroms in einem Stromversorgungsnetz. Sie beträgt in Europa 50 Hz, in den USA 60 Hz. von 50 Hz entstehen.
Im Kontrast zu den hochfrequenten Feldern, lösen sich die ELFELF Elektromagnetismus im Bereich von 30 – 300 Hz. nicht von der Quelle ab, sondern bleiben in einem von der StromstärkeAmpere Nach Andre Ampere, 1775-1836, benannte Einheit der elektrischen Stromstärke. 1 Ampere (A) entspricht dem Fluss von einem Coulomb Ladung pro Sekunde. abhängigen Umkreis zur Quelle.


Elektrizität (en. electricity)

Alle Erscheinungen, die auf elektrische Ladungen zurückgehen (z. B. elektrischer Strom, elektrische Energie); auch die Ladung selbst.


Elektrische Spannung, V, (en. electric voltage )

Die elektrische Spannung U ist die elektrische Potentialdifferenz zwischen zwei Objekten, die Einheit ist Volt (V). 1 Joule Arbeit wird verrichtet, wenn die Ladung 1 Coulomb durch die Potentialdifferenz 1 Volt fließt.
Wenn du den Wasserhahn für den Gartenschlauch aufdrehst, aber vorne am Griff nicht drückst, fließt kein Wasser aus dem Schlauch, der Schlauch wird aber steif, weil das Wasser Druck in ihm ausübt. Die Spannung ist innerhalb eines Leiters ähnlich wie dieser Wasserdruck. Es muss kein Strom fließen, damit Spannung anliegt.


Elektrischer Strom (en. electric current)

Die gerichtete Bewegung von elektrischen Ladungen. Die elektrische Stromstärke ist die pro Zeiteinheit durch einen beliebigen Querschnitt der Strombahn fließenden Elektrizitätsmenge Q. Die SI-Einheit des elektrischen Stroms ist Ampere A (Coulomb pro Sekunde).


Wechselstrom, AC, (en. alternating current)

Elektrischer Strom, dessen Richtung sich periodisch ändert, im Gegensatz zum Gleichstrom, DC, (en. direct current).


Netzfrequenz (en. power frequency)

Die Frequenz des Wechselstroms in einem Stromversorgungsnetz. Sie beträgt in Europa 50 Hz, in den USA 60 Hz.


Elektrische Ladung (en. electric charge)

Die Eigenschaft von Körpern, durch elektrische Felder, Kräfte aufeinander auszuüben. Man unterscheidet positive und negative Ladungen. Maßeinheit der elektrischen Ladung ist das Coulomb (C).


Coulomb, Amperesekunde

Nach Charles A. de Coulomb (1736-1806) benannte Einheit der elektrischen Ladung. Ein Coulomb (C) entspricht der Elektrizitätsmenge, die während einer Sekunde mit einem Strom der Stärke 1 Ampere fließt.


Ampere

Nach Andre Ampere, 1775-1836, benannte Einheit der elektrischen Stromstärke. 1 Ampere (A) entspricht dem Fluss von einem Coulomb Ladung pro Sekunde.


Lichtbogen (en. electric arc)

Ein Spannungs-Überschlag zwischen zwei Teilen mit unterschiedlicher Spannung, die keinen ausreichenden Abstand zueinander haben. Lichtbögen über speziell entwickelte Elektroden können sehr starke Hitze erzeugen und werden z.B. beim Elektroschweißen eingesetzt. Blitz ist ein natürlich auftretender Lichtbogen zwischen einer Wolke und der Erde während eines Gewitters. In einem Lichtbogen fließt Strom. Der Lichtbogen besteht aus erhitzter Luft, welche in den Plasma-Zustand wechselt, dadurch eine wesentlich höhere Leitfähigkeit aufweist und grell leuchtet. Lichtbögen treten beim Öffnen eines Stromkreises auf, durch den Strom fließt. Dies tritt zB in Umspannwerken auf (Video (9s), der Lichtbogen hebt sich, da die Luft im Plasma-Zustand heiß ist und dadurch aufsteigt). Dies tritt in geringem Ausmaß auch bei geringen Stromstärken auf, was der Grund ist, warum sich Schalter mit der Zeit abnutzen.


peer-reviewpeer-review Das "Peer Review" (de. Kollegen-Rezension) ist ein Prozess den eine wissenschaftliche Publikation durchlaufen muss, bevor sie publiziert wird. Dies soll der Qualitätssicherung dienen. In Realität ist der Vorgang äußerst kaputt, zB wenn Journale ihn nicht ernst nehmen, oder wenn der Begutachtete die Kompetenzen des Gutachters übersteigt, oder wenn Gutachter politische / wirtschaftliche Interessen vertreten, oder wenn Gutachter in Konkurrenz zum Begutachteten stehen, oder wenn der Gutachter Ego-getrieben ist etc.

Das „Peer Review“ (de. Kollegen-Rezension) ist ein Prozess den eine wissenschaftliche Publikation durchlaufen muss, bevor sie publiziert wird. Dies soll der Qualitätssicherung dienen. In Realität ist der Vorgang äußerst kaputt, zB wenn Journale ihn nicht ernst nehmen, oder wenn der Begutachtete die Kompetenzen des Gutachters übersteigt, oder wenn Gutachter politische / wirtschaftliche Interessen vertreten, oder wenn Gutachter in Konkurrenz zum Begutachteten stehen, oder wenn der Gutachter Ego-getrieben ist etc.

Trotzdem ist der Grundgedanke der Qualitätskontrolle gut, da sonst ein Wissenschaftler aus seinem Experiment falsche Schlüsse ziehen könnte, oder ungültig niedrige Stichprobenmengen nutzen könnte, oder einen falschen Versuchsaufbau hat etc.

Im Mainstream ist das „Peer Review“ ein Qualitätsmerkmal, ohne dem ein wissenschaftliches Resultat nichts ernst genommen wird, was dazu führt, dass Wissenschaftler außerhalb des Systems automatisch verschmäht werden, unabhängig der Qualität ihrer Untersuchungen.


Photonen

Photonen sind die fundamentalsten Teilchen.
Das Licht besteht aus diesen kleinen Kügelchen, welche sich immer mit Lichtgeschwindigkeit alias c = 299 792 458 Meter pro Sekunde bewegen (zumindest im Vakuum). Zusätzlich zu dieser geraden Bewegung, drehen sich die Photonen um mehrere Achsen, sowohl Achsen die durch das Photon gehen, als auch Achsen die außerhalb des Photons liegen und diesem die Eigenschaften von Wellen verleihen.


Polarisiertes Licht

Die Drehungen der Photonen sind in natürlichem Licht zufällig.
Gleicht man die Drehungen der inneren Achsen der Photonen aneinander an, so erzeugt man polarisiertes Licht.


Modulation

In der Nachrichtentechnik versteht man unter Modulation die Veränderung einer Welle, um ihr Informationen aufzuprägen.
Eine beständige Sinuswelle von –x bis +x enthält kaum Information, nämlich nur die Größe von x und die Frequenz in Hz.
Damit alleine, lässt sich nicht kommunizieren.
Mit einem einzelnen Zustand kann keine Information gespeichert werden, dazu benötigt es zumindest zwei.
Licht an, Licht aus. Damit haben wir schon einen Morse Code!

Durch Änderung der Amplitude (zB wenn die Welle manchmal von -1 bis +1 geht und manchmal aber von -2 bis +2), kann der Welle Information aufgeprägt werden. Dies heißt Amplitudenmodulation alias AM.
Durch Änderung der Frequenz der Welle (ergo die Welle geht weiterhin nur von -1 bis +1, wächselt aber unterschiedlich schnell zwischen diesen beiden Werten), kann ebenfalls Information aufgeprägt werden. Dies heißt Frequenzmodulation alias FM.

Eine unmodulierte Radiowelle hat geringere Bioaktivität als eine Modulierte. Als Beispiel: eine FM Welle welche zwar als Trägerwelle 2 GHz hat, aber Informationen im Bereich von 10-100 Hz aufmoduliert hat, fällt in den Bereich der Wellen des Hirnes.



Erschienen am 2020-08-30. Zuletzt aktualisiert am 2020-10-12

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